Über die Marke
Die frühen Jahre & die
Entscheidung für die Mode
Mode war schon immer ein Teil meines Lebens. Schon als kleines Girly liebte ich es, mich zu verkleiden und später für meine Barbies eigens kreierte Kleider zu nähen.
Malen und Zeichnen gehörte ebenfalls zu meinen Leidenschaften und ein gutes Gespür für Farben und Formen war schon früh ausgeprägt. „Entweder ich werde Modedesignerin oder Prinzess“ lautete immer mein Credo. Das mit der Prinzessin hat dann nicht so geklappt… 😅
Nach dem Abitur stand dann „Das Gespräch“ mit meinen Eltern an. Mein Vater, seinerzeit Steuerberater, zählte darauf, dass ich BWL studieren und die Kanzlei übernehmen würde. Als ich ihm dann eröffnete, dass ich Mode und Design studieren wollte, fiel ihm zunächst alles aus dem Gesicht… Nach zwei Tagen darüber schlafen, gab er mir aber seinen Segen und sagte: „Kind, du sollst tun, was dich glücklich macht.“
So begann meine Reise in die Welt der Mode mit meinem Studium an der privaten Modeschule in Düsseldorf. Da das Nähen zu meiner größten Leidenschaft gehört, erlangte ich zusätzlich meinen Meistertitel im Damen- und Herren Maßschneiderhandwerk an der Handwerkskammer Dortmund.
Berufseinstieg, Erfahrungen & der Weg in die Selbstständigkeit
Danach ging es los: der erste Job. Ein Berufseinstiegs-Praktikum bei einer renommierten deutschen Firma. Es war hart: lange Arbeitszeiten, erster richtiger Stress, viel Pendelei und ein Vorgesetzter, der die Designs auch mal wortwörtlich in der Luft zerfetzte. Die erste Schicht Glitzer und Glamour bröckelte, als mich der Arbeitsalltag einholte.
Dann folgte der Job als Design-Assistentin – noch mehr Stress, noch mehr Arbeit, noch mehr Pendelei. Über die Jahre arbeitete ich mich zur Junior-Designerin hoch und führte schließlich meine eigene kleine Abteilung. Verantwortung gefiel mir, merkte ich dabei.
Nach weiteren Jobs als Angestellte wurde der Ruf immer größer, mein eigenes Ding zu machen. Mein Arbeitszimmer platzte bereits aus allen Nähten von fertigen Modellen. Mein Friseur war letztendlich derjenige, der mir den Floh ins Ohr setzte, mich selbstständig zu machen – danke dafür, Dani 😊 „Die Welt muss deine Mode sehen“, sagte er. Der Gedanke manifestierte sich, aber Mut braucht Zeit. Den finalen Antrieb gaben mir Mama und Papa, die mich bis heute unterstützen. ❤️
Die Geburt von PANIC AT THE CATWALK & meine Designphilosophie
Ein Name musste also her, obwohl ich ihn irgendwie schon immer in mir hatte.
Mode, so sehr ich sie liebe, genauso viel Stress, Tränen und Ärger hat sie mich gekostet…irgendwie immer etwas in Panik…..wie die letzten Minuten am Laufsteg, kurz vor der großen Show…..PANIC AT THE CATWALK eben 🤩
Der Name schoss mir eines Tages in den Kopf und war von da an gesetzt. Polarisierend, aber trotzdem Fashion….wie meine Mode.
Jedes Modell wird mit ganz viel Passion und Liebe fürs Detail von mir designt. Vom kleinen, kreativen Gedanken, über eine Skizze, zum Schnittmuster, auf einen Prototypen bis hin zum fertigen Produkt, durchlaufe ich jeden Schritt mit viel Gewissheit und Leidenschaft.
Als kreativer Freigeist, sammle ich meine Impressionen überall – die Welt ist ein großer, bunter Spielplatz, der uns so viele Ideen bietet.
Deshalb habe ich auch immer mein Skizzenbuch in der Tasche, um neue Entwürfe sofort festzuhalten.
PANIC AT THE CATWALK zeichnet sich durch seine extravaganten Styles, ungewöhnlichen Designs und ambivalenten Materialeinsätze aus.
Es ist immer das kleine bisschen „too much“ , irgendwie ein Hingucker, nach dem man sich ungewollt auf der Straße umdreht.
Ein elegantes Etuikleid aus schwarzem Lackleder, ein Glencheck-Blazer im extremen oversize Fit mit Nieten, ein klassisches weißes Hemd, mit wildem Graffiti-Print…..in meiner Kollektion vereine ich Gegensätze zu einem modischen Statement, dass sagt:“be bold, be chic, be different“
PANIC AT THE CATWALK ist keine Mode für schwache Nerven!
Also tragen, auf eigenes Risiko 😉
DON`T PANIC – WEAR IT!